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AGB

I. Prämisse

Allgemeine Geschäftsbedingungen der motickets UG für den Online-Kauf von Eintrittskarten

Die Abwicklung des Verkaufs von Eintrittskarten (Tickets) für die von der motickets UG online angebotenen Veranstaltungen erfolgt ausschließlich zu den nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen der motickets UG, Skalitzer Str. 97, 10997 Berlin (nachfolgend motickets genannt). Mit der Bestellung von Eintrittskarten oder Ticketgutscheinen (nachfolgend: Tickets) beauftragt der Kunde motickets mit der Abwicklung des Ticketkaufes im Namen des Veranstalters einschließlich Versand und Bezahlvorgang.

II. Vertragsgrundlagen

Durch den Kauf eines Tickets kommen in Bezug auf den Veranstaltungsbesuch vertragliche Beziehungen ausschließlich zwischen dem Ticketkäufer (nachfolgend Kunde genannt) und dem entsprechenden Veranstalter/Künstler zustande. Das Angebot für einen Vertragsabschluss geht dabei vom Kunden aus, sobald er online seine Ticketbestellung aufgegeben hat (durch Klick auf den Button „jetzt kaufen“). Mit dem Verkauf bzw. dem Versand der Eintrittskarte kommt der Eintrittskarten- bzw. Veranstaltungsvertrag mit dem jeweiligen Veranstalter/Künstler durch Vermittlung von motickets zustande. Beim Besuch der Veranstaltung gelten regelmäßig separate Geschäftsbedingungen des jeweiligen Veranstalters/Künstlers.

III. Leistungen

Gleichzeitig mit dem Ticketkauf gem. Ziff. II kommt zwischen dem Kunden und motickets ein Vertrag über die Abwicklung dieses Ticketkaufs zustande (durch Klick auf den Button „jetzt kaufen“). motickets erbringt gegenüber dem Kunden die Lieferung der von ihm gekauften Tickets, je nach Festlegung des jeweiligen Veranstalters und Auswahl des Kunden, durch Postversand, Kassenhinterlegung, eTicket (z.B. Apple Wallet) oder Ausdruck am PC (print@home-Verfahren gem. Ziff. XIV.).

IV. Preise und Gebühren

Für die Abwicklung des Ticketkaufs (Technik, Bearbeitung und ggf. Versand) werden dem Kunden eine Vorverkaufsgebühr (regelmäßig 10% des Ticketpreises einschließlich MwSt.), sog. System- und Servicegebühren sowie ggf. Versandgebühren berechnet. Der Kunde bestätigt im Online-Buchungsprozess die dort aufgeführten Ticketendpreise, Versand- bzw. Servicegebühren.

V. Zahlung und Lieferung

a. Angebotene Zahlungsarten

Im Regelfall wird eine Zahlung per Kreditkarte, SEPA-Basislastschrift, SOFORT Überweisung, PayPal und bei ausgewählten Veranstaltungen die Zahlung per Vorkasse (Überweisung) angeboten. Die Belastung des entsprechenden Kontos erfolgt mit Bestellannahme.

b. Angebotene Lieferarten

Abhängig von den Vorgaben des Veranstalters bietet motickets folgende Lieferarten an:

§ Postversand

- Service- und Versandkosten

2,90 € bei einem Bestellwert von unter 20,00 €. Versand ins Ausland (weltweit) zzgl. 3,90 € Einschreibegebühr Ausland.

3,90 € bei einem Bestellwert von 20,00 € bis 149,99 €. Ab 150,00 € Bestellwert zzgl. 2,90 € Einschreibegebühr Inland bzw. bei Versand ins Ausland (weltweit) zzgl. 3,90 € Einschreibegebühr Ausland.

§ Print@home und Apple Wallet - Servicegebühr (nur bei Freischaltung dieser Lieferart durch den Veranstalter)

0,50 € bei einem Bestellwert unter 20,00 €

1,00 € bei einem Bestellwert ab 20,00 €

§ Kassenabholung (nur bei Freischaltung dieser Lieferart durch den Veranstalter) c. Bei Bestellung über die motickets-Hotline werden folgende Kosten berechnet: 5,90 € bei einem Bestellwert bis 149,99 €. Ab 150,00 € Bestellwert zzgl. 3,90 €

Einschreibegebühr Inland bzw. bei Versand ins Ausland (weltweit) zzgl. 3,90 €

Einschreibegebühr Ausland.

d. Bei Ticketbestellungen über eine mit motickets verlinkte Partnerwebsite können Zusatzgebühren entstehen.

VI. Ticketkauf und Weiterverkauf

Tickets werden nur an Endkunden verkauft. Der gewerbliche Weiterverkauf von Tickets ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung von motickets gestattet.

VII. Einlass Der Einlass in eine Veranstaltung ist nur mit einem gültigen Ticket möglich. Die Vorlage einer Bestellbestätigung oder einer Rechnung reicht hierfür nicht aus, es sei denn, es ist ausdrücklich etwas anderes angegeben oder vereinbart.

VIII. Gewährleistung

Gewährleistungsansprüche des Kunden bezüglich der Erbringung der von motickets im Namen des jeweiligen Veranstalters vermittelten Leistungen bestehen nur gegenüber diesem Veranstalter. Insbesondere haftet motickets nicht für die tatsächliche Durchführung der Veranstaltung oder für die Erstattung von gezahlten Ticketpreisen im Falle von ausgefallenen oder verschobenen Veranstaltungen. motickets haftet auch nicht für hieraus entstehende Schäden.

IX. Verlegung oder Ausfall einer Veranstaltung Im Falle der Verlegung oder des Ausfalls einer Veranstaltung sind jegliche Ansprüche des Kunden direkt gegenüber dem entsprechenden Veranstalter geltend zu machen. Ein Anspruch auf Rücknahme der Eintrittskarte durch motickets besteht nicht. motickets wird sich jedoch bemühen, die Angelegenheit im Interesse des Kunden zu regeln. Nimmt motickets im Einzelfall Tickets zurück, gilt dies nur für diejenigen Tickets, die auch bei motickets erworben wurden. Versand- und Servicegebühren werden nicht erstattet. Ein Rücknahmeanspruch hinsichtlich der bei anderen Stellen erworbenen Tickets besteht nicht.

X. Insolvenz des Veranstalters

Im Falle der Insolvenz des Veranstalters besteht kein Anspruch des Kunden gegen motickets auf Ausgleich einer Forderung des Kunden gegen den Veranstalter.

XI. Widerrufs- und Rückgaberecht; Rücktrittsrecht

Ein Widerrufsrecht für Verbraucher besteht gemäß § 312g Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB nicht bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht. Soweit motickets im Namen von Veranstaltern Dienstleistungen aus dem Bereich der Freizeitbetätigung anbietet, insbesondere Tickets für Veranstaltungen, besteht daher kein Widerrufsrecht. Jede Bestellung von Tickets ist damit unmittelbar nach Bestätigung durch motickets namens des Veranstalters bindend und verpflichtet zur Abnahme und unverzüglichen Bezahlung der bestellten Karten. Kann bei einer Bestellung mit Zahlungsart Vorkasse ein Zahlungseingang nicht innerhalb von 5 Arbeitstagen vermerkt werden, ist motickets berechtigt, aber nicht verpflichtet, vom Vertrag zurückzutreten und die Bestellung zu stornieren.

XII. Umtausch

Ein Umtausch von Eintrittskarten ist ausgeschlossen.

XIII. Gutscheine

a. Bezug: motickets-Gutscheine können über www.motickets.de sowie über Partnerseiten bezogen werden.

b. Einlösung: motickets-Gutscheine sind ausschließlich über die Eingabe des Gutscheincodes im Bestellvorgang unter www.motickets.de (und Subdomains) einlösbar. Bestimmte Gutscheine können auf die Veranstaltungen einzelner Veranstalter begrenzt sein. Teileinlösungen sind möglich, der Restbetrag kann innerhalb der Gültigkeitsdauer des Gutscheins eingelöst werden. Eine Auszahlung des Restbetrages ist nicht möglich. Eine Einlösung auf Webseiten von Veranstaltern ist nur möglich, wenn motickets für diesen Veranstalter die Abwicklung der Ticketbestellungen übernommen hat.

c. Gültigkeit: motickets-Ticketgutscheine sind gültig bis zum Ablauf des dritten auf die Ausstellung folgenden Kalenderjahres.

d. Sicherheit: Der Wert des Gutscheins besteht in der Information des Gutscheincodes. Der Kunde verpflichtet sich, Sorgfalt dafür zu tragen, dass der Gutscheincode Dritten nicht zugänglich ist. motickets kann nicht überprüfen, ob der Gutscheincode im Rahmen einer Bestellung vom rechtmäßigen Besitzer eingegeben wurde. Schäden und Verluste, die aus dem Missbrauch des Gutscheincodes entstehen, sind allein Sache des Kunden und motickets ist nicht verpflichtet, Ersatz zu leisten.

e. Rückgabe und Storno: Eine Rückgabe oder Stornierung von Gutscheinen ist nicht möglich.

f. Weiterverkauf: Ein kommerzieller Weiterverkauf von Gutscheinen ist nicht gestattet.

XIV. Besondere Bedingungen bei digitalen Tickets

Ein Ticket kann in bestimmten Fällen auch per E-Mail oder PDF-Link („print@home“) sowie in Form eines digitalen Tickets für mobile Endgeräte („eTicket“) zugestellt werden. Beim sog. print@home-Verfahren druckt der Kunde das online erworbene Ticket nach Abschluss des Kaufvertrags oder nach Zahlungseingang und anschließender Freischaltung über einen Internetzugang mit einem PC selbst aus. Die Eindeutigkeit des Tickets ist hierbei durch einen aufgedruckten 1D oder 2D-Barcode gegeben, der beim Zutritt zur Veranstaltung mit einem Handscanner überprüft und entwertet wird. Beim Handyticket-Verfahren werden sowohl ein print@home-Ticket als auch ein digitales Ticket bereitgestellt. Letzteres kann auf weitere mobile Endgeräte verteilt und zur jeweiligen Entwertung am Veranstaltungsort auf selbigen dargestellt werden, sofern alle technischen Anforderungen an das mobile Endgerät erfüllt sind. Die Sicherstellung der Lesbarkeit des Barcodes zum Zeitpunkt der Zutrittskontrolle obliegt dem Kunden, weshalb das Mitführen eines ausgedruckten print@home-Tickets ausdrücklich empfohlen wird. Der Kunde ist verpflichtet, das Ticket vor der Vervielfältigung durch Dritte geschützt aufzubewahren. Bei Verlust und/oder Missbrauch des Tickets durch den Kunden besteht kein Anspruch des Kunden auf Besuch der Veranstaltung oder Erstattung von Ticketentgelt. Der gewerbliche Weiterverkauf von Tickets, die im Rahmen des print@home- oder Handyticket-Verfahrens gekauft wurden, an Dritte ist verboten. Bei Zuwiderhandlung verlieren der Ticketkäufer bzw. der Ticketinhaber das Recht zum Veranstaltungsbesuch ohne Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder der vorbezeichneten Ticketgebühren. Wer Tickets unerlaubt vervielfältigt und/oder in Umlauf bringt, kann vom Veranstalter für etwaige Folgeschäden haftbar gemacht werden. Zudem erfolgt in jedem Fall eine strafrechtliche Verfolgung (Leistungserschleichung, Betrug, Urkundenfälschung).

XV. Debitorenverwaltung

motickets ist von den jeweiligen Veranstaltern beauftragt, die Bezahlvorgänge im Rahmen des Online-Ticketverkaufs abzuwickeln. Zu diesem Zweck haben diese Veranstalter motickets vorab ermächtigt, sämtliche laufend durch Online-Verkäufe entstehenden Forderungen im eigenen Namen und auf Rechnung des jeweiligen Veranstalters gegenüber den Kunden geltend zu machen und außergerichtlich sowie gerichtlich durchzusetzen. Die vorerwähnten Forderungen des Veranstalters schließen sämtliche sog. Systemgebühren, Vorverkaufsgebühren, Service- und Versand-kostenpauschalen ein, die im Ticketkaufgeschäft zwischen Veranstalter und Kunden vereinbart werden.

XVI. Mobile Payment und Online Zahlungen

motickets führt den Einzug von Lastschriftaufträgen (mobuy) und Transferzahlungen (Paypal) der Kunden im eigenen Namen und auf Rechnung des jeweiligen Veranstalters durch. Im Falle einer ordnungsgemäß vorgenommenen Lastschrift kann eine eigenmächtige Rückbuchung dazu führen, dass der Zahlungseingang für die Ticketbestellung nicht rechtzeitig erfolgt. motickets ist in diesem Fall berechtigt, aber nicht verpflichtet, vom Vertrag zurückzutreten und die Bestellung zu stornieren. Der Kunde ist einverstanden, dass bei SEPA-Lastschriften der Fälligkeitstermin separat bekannt gegeben werden - sowie die Vorankündigung bis spätestens einen Arbeitstag vor dem Fälligkeitstermin erfolgen kann. Ist der Fälligkeitstermin kein Arbeitstag, findet der Lastschrifteinzug am folgenden Arbeitstag statt. Der Kunde leitet die Information über den Fälligkeitstermin an den Kontoinhaber weiter, falls dieser abweichend ist. Dies gilt für Rückabwicklungen von Transferzahlungen (Paypal) entsprechend.

XVII. Rückbelastungen seitens des Kunden

Der Kunde gerät durch seitens seiner Bank nicht ausgeführte Lastschriften oder nichtausgeführte bzw. rückbelastete Kreditkartenzahlungen in Verzug. In diesem Falle ist motickets berechtigt, die entstandenen Bankgebühren zuzüglich einer angemessenen Servicegebühr dem Kunden in Rechnung zu stellen (insgesamt: 8,00 Euro). Für den Fall einer Stornierung der Zahlung durch den Kunden oder dessen Bank, wird motickets eine Zahlungsaufforderung auf die vom Kunden angegebene Mailadresse senden. Erfolgt danach keine Zahlung innerhalb der angegebenen Frist, ist motickets berechtigt – aber nicht verpflichtet – im Namen des Veranstalters vom Kaufvertrag zurückzutreten und die Tickets zu sperren bzw. in den Vorverkauf zurückzugeben. In diesem Fall behält motickets weiterhin den Anspruch auf Zahlung der vertraglich geschuldeten Vorverkaufs, System-, Service- und Versandgebühren. Eventuelle weitergehende Schaden-ersatzansprüche von motickets sowie des jeweiligen Veranstalters aus dessen Vertragsverhältnis bleiben daneben bestehen.

XVIII. Keine Bereitschaft zur Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren

motickets ist nicht bereit und verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Die Plattform der EU-Kommission zur Online-Streitbeilegung ist erreichbar unter www.ec.europa.eu/consumers/odr.

XIX. Allgemeine Geschäftsbedingungen von Veranstaltern und Hausordnungen des Betreibers der Veranstaltungslokalität

a. Für die Durchführung der Veranstaltung, zu welcher der Kunde seine Eintrittskarte nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen erwirbt, ist der jeweilige Veranstalter verantwortlich. Der Veranstalter und der Betreiber der Halle/Location in der die Veranstaltung stattfindet haben das Recht, eigene Geschäftsbedingungen und/oder eine Hausordnung für den Besuch des Veranstaltungsortes zum Inhalt des mit dem Kunden geschlossenen Vertrages über die Teilnahme an einer Veranstaltung zu machen.

b. Auf Grund der aktuellen Sicherheitslage muss der Kunde damit rechnen, dass der jeweilige Veranstalter und/oder Betreiber der Halle/Location, eine oder mehrere der folgenden Sicherheitsmaßnahmen in seinen Geschäftsbedingungen oder in seiner Hausordnung verbindlich anordnet:

Verbot der Mitnahme von Taschen und Rucksäcken, Verpflichtung zur Abgabe von Taschen, Rucksäcken und Garderobe zu den ortsüblichen Entgelten

Durchführung von Körperkontrollen am Einlass, Verbot der Mitnahme von Gegenständen, die zu einer Gefährdung Dritter bei der Veranstaltung führen können.

Auf der Webseite des Veranstalters und der Halle/Location in der die Veranstaltung stattfindet, erhält der Kunde hierzu weitere aktuelle Informationen.

XX. Anwendbares Recht

Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Abkommens über den Internationalen Warenkauf (CISG).

Stand: 10.08.2017